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Dienstleistungen

Dienstleistungen rund um das dichte Bauwerk


Quinting widmet sich zuerst der Herstellung von wasserundurchlässigen Betonkonstruktionen, wobei die Schwerpunkte auf richtiger Planung und Ausführung liegen. Aus der Bauschadensstatistik der Bundesregierung wissen aber alle Fachleute, dass es eine große Anzahl von undichten Gebäuden und Gebäudeteilen gibt, die einer dringenden Instandsetzung bedürfen.


Darüberhinaus ergeben sich im Zusammenhang mit der Abdichtungskonstruktion eine Vielzahl an Nebenarbeiten, die in direktem Zusammenhang mit der Herstellung von dichten Betonkonstruktionen stehen. Nicht zuletzt gibt es auch noch eine große Anzahl von Bauherren und Bauunternehmen, die gerade bei der Herstellung von Weißen Wannen auf bewährtes Zubehör zurückgreifen möchten, aber auf die Planung, Betreuung und Gewährleistung durch Quinting aus Kostengründen verzichten.

Die folgenden Leistungen ergeben sich aus der Vielzahl möglicher Abdichtungsprobleme. Quinting hat dazu in den vergangenen 35 Jahren einen großen Erfahrungsschatz erworben und technisches Know-how aufgebaut.

Sie stehen beispielhaft ohne Anspruch auf Vollständigkeit für die große Quinting Leis-tungspalette und können selbstverständlich um weitere Aufgabenstellungen erweitert werden:


Die nachträgliche Instandsetzung von Flachdach- und Parkdeckabdichtungen mit Beschichtungen aus gewebearmierten Polymethylmethacrylat

Zum Beispiel: Die Instandsetzung einer konventionellen Flachdachabdichtung durch das Aufbringen einer PMMA-Kunstharzbeschichtung, ganzflächig oder nur in einzelnen Bereichen, z.B. über den Gebäudefugen. Hier erhält die Fuge eine eigene Abdichtung und die aufgeschnittene vorhandene Abdichtung wird in einem weiteren Arbeitsgang an die Fugenabdichtung wasserundurchlässig angeschlossen. So ist die häufig kritische Fuge abgedichtet und die vorhandene Abdichtung ohne Totalabriss wieder funktionsfähig.

Oder: die Herstellung einer kompletten Kunstharzbeschichtung als Abdichtung und Nutzfläche eines Parkdecks. Diese wird auf einer defekten Gussasphaltkonstruktion oder auf vorhandenen Nutzestrichen aufgebracht. Vorteile: keine Abbrucharbeiten, keine Veränderung der Höhen, keine langwierigen Baumaßnahmen, helle, freundliche und robuste Parkflächen.
Oder: die Gestaltung eines anspruchsvollen Schwimmbads, bei dem aus der Geometrie und den Einbauteilen heraus eine wasserunduchlässige Betonkonstruktion nicht möglich ist. Hier ist die vollflächig haftende, gewebearmierte PMMA-Beschichtung gleichzeitig Abdichtung und Grundlage für einen Mosaikbelag.



Herstellung von Beschichtungen bei einwirkenden Chemikalien und bei starkem chemischen Angriff

Nicht immer erfüllt der Baustoff Beton die sich aus der geplanten Nutzung ergebenden Anforderungen und bedarf so eines zusätzlichen Schutzes. Dabei sind die richtige Auswahl der Beschichtung bzw. der Schutzmaßnahmen, die erforderlichen Vorarbeiten, um die langfristige und ausreichende Haftung zu erzielen, und die richtige Konstruktion der Betonbauteile wichtig.

Soll eine Bodenplatte nur gegen die ausdiffundierende Baufeuchte gesperrt werden oder gegen aggressive Medien aus dem Boden oder aus Beaufschlagung herrührend aus der Nutzung geschützt werden oder ist die Umwelt (Wasser und Boden) vor Chemikalien zu schützen. Die richtige Auswahl und Ausführung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch Quinting. Dabei ist neben der Herstellung der Betonbauteile die richtige Festlegung des Beschichtungsmaterials bzw. des Beschichtungssystems verbunden mit den erforderlichen Vorarbeiten und der sorgfältigen Ausführung zu beachten. Die einschlägigen Normen, DAfStb-Richtlinien, bauaufsichtliche Zulassungen und Herstellerhinweise sind dafür der äußere Rahmen, den zu kennen und anzuwenden Quinting übernimmt.



Die Kunstharzinjektion zur Abdichtung von Fugen und Rissen in Betonbaukörpern

Trotz aller Sorgfalt bei der Herstellung von Betonbaukörpern gehört zu dieser Bauweise und der Art ihrer Lastabtragung der Riss. So betrachtet auch die WU-Richtlinie des DAfStb den entstandenen Riss nicht als Mangel, sondern als zusätzliche, erforderliche Abdichtungsmaßnahme.
Diese Risse können sich trotz richtiger Berechnung zu größeren Rissbreiten öffnen und damit Wasser durchlassen. Ebenso besteht an jeder Arbeitsfuge die Gefahr des Wasserdurchtritts wegen fehlerhafter oder falscher Fugenabdichtung. Die Verpressung dieser Fehlstellen mit Kunstharzen gehört heute zum Stand der Technik. Sie ist Regel der Technik und in den einschlägigen DAfStb-Richtlinien beschrieben.

Quinting bietet hier die Instandsetzung an. Wichtig ist dabei zuallererst die Klärung der Ursachen und des Wassereintrittswegs. Dann folgt die richtige Wahl der Injektions-technik und des Injektionsguts. Dabei werden im Regelfall Bohrpacker entlang des Riss- bzw. Fugenverlaufs im Abstand von ca. 15 cm eingebracht und durch diese unter Druck Kunstharze injiziert, die den Hohlraum verfüllen und den Wasserdurchtritt stoppen.

Da der Erfolg nur am gestoppten Wasserdurchtritt festgestellt werden kann, sind eventuell mehrere Verpressvorgänge oder, wenn sich die äußeren Verhältnisse ändern, weitere Arbeiten erforderlich.

Die Vergelung von außenliegenden, nicht zugänglichen Bereichen mit Acrylatgelen

An defekten oder nicht richtig abgedichteten Dehnfugen lassen sich die Wasser-eintrittspunkte oft schwer bestimmen und erreichen. Hier hilft es häufig nur, von außen vor der Fuge, also außerhalb des Baukörpers, eine zusätzliche Abdichtungshaut herzustellen.

Die ist, wenn diese Bereiche nicht zugänglich sind oder permanent im Grundwasser liegen, mittels einer Acrylatvergelung des vorgelagerten Erdreichs möglich. Dabei wird ein sehr schnell reagierendes Gemisch aus Acrylaten mit Wasser durch das Bauteil hindurch ins Erdreich bzw. die vorgelagerten Bereiche injiziert. Es entsteht eine zähelastische, abdichtende Schicht, die sich von außen vor den Baukörper legt. Dieses Verfahren ist auch geeignet, haufwerksporige Baustoffe nachträglich zu dichten.



Die nachträgliche Anbringung von Wärmedämmung auf Sperrbetondächern mit geringer innenliegender Wärmedämmung

 Dienstleistungen   Viele alte Sperrbetondächer aus den Jahren 1960 bis 1980 sind auch heute ohne Probleme bezüglich der Abdichtungsfunktion. Allein aufgrund der nachträglichen Änderungen an Fenstern und Heizungsanlagen ist es in vielen auf dem Minimum der damaligen Vorschriften gedämmten Dächern zu Feuchtigkeitsniederschlag gekommen, der auf erhöhte Wasserdampfkondensation infolge von Taupunktunterschreitungen zurückzuführen ist.

Die nachträgliche Wärmedämmung, die im richtigen Verhältnis von innerer Dämmung zu äußerer Dämmung auf dem Dach aufgebracht wird, sowie die Erneuerung von beschädigten und versprödeten Fugenabdichtungen ist der schnelle, preiswerte und technisch richtige Weg, diese Dächer auf den heutigen Stand des Wärmeschutzes anzupassen und zu vollständiger Funktion zurückzuführen.

So wurden beispielhaft an einem 30 Jahre alten Sperrbetondach, das durch viele feuchte Flecken in den Wohnungen in "Verruf" gekommen war, alle alten versprödeten Fugenabdichtungen entfernt und durch neue hochwertige PMMA-Kunstharzbeschichtungen ersetzt. Ebenso wurden alle Aufbauten für Kamine, Dachausstiege, Lichtkuppeln und Lüftungsschächte neu eingedichtet.

Um das Vertrauen der Bewohner zu gewinnen, wurde die Dachfläche dann 14 Tage lang bis an den Rand mit eingefärbtem Wasser geflutet, um die Dichtheit des Sperrbetondachs nachzuweisen. Im Anschluss an die Dichtheitsprobe wurde zusätzlich 12 cm extrudierter Polystyrolhartschaum mit Zulassung für das Umkehrdach auf dem gereinigten Sperrbetondach lose verlegt und der vorhandene Kies als UV-Schutz und zur Windsogsicherung der Wärmedämmung wieder aufgebracht. Um auch im Dachrandbereich keine Kältebrücke zu haben, erhielt die alte Sichtbetonattika noch eine Verkleidung mit einem Wärmedämmverbund-system. So entspricht dieses Dach heute den Anforderungen an den Niedrigenergiestandard.