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Dichtbeton

Das Quinting Dichtbeton-System basiert auf der DAfStb-Richtlinie "Betonbau beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen". Es berücksichtigt alle abdichtungsrelevanten Parameter der Richtlinie und kombiniert diese mit der besonderen Quinting Betontechnologie.

Dabei bedeutet "Dichtheit" im Sinne der Richtlinie, dass die Eindringtiefe des flüssigen Mediums im Beaufschlagungszeitraum die abgewandte Bauteilseite unter Einhaltung eines Sicherheitsabstands nachweislich nicht erreicht.

Das besondere Quinting Einbauverfahren, bestehend aus der Verzögerung und Nachverdichtung, sorgt dabei für eine besonders "dichte", also porenarme und damit gegenüber der eindringenden Flüssigkeit widerstandsfähige Betonstruktur. Das besondere Verfahren reduziert die Medieneindringtiefe und Medien­eindringmenge.

Für den Anwender ergibt sich daraus zum einen die höhere Sicherheit im Betrieb, aber auch beim Anlagenrückbau oder nach einem Beaufschlagungsfall die geringeren Reinigungs-, Dekontaminations- oder Entsorgungskosten. Da erfahrungsgemäß Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen jedoch nicht nur aus Ableitflächen beste-hen, sondern auch über Rinnen und Pumpensümpfe verfügen, die wiederum häufiger oder dauernd beaufschlagt werden, hat sich hier die Kombination mit dem Quinting FRESCO-System bewährt.

Für die nach diesem Dichtsystem hergestellten Betonflächen ergibt sich, bezogen auf die Schichtenfolge, im Regelfall der gleiche Aufbau.
Dieser sieht von oben nach unten wie folgt aus:
  Stahlbetondichtfläche
Die obere Stahlbetonplatte wird als Dicht­fläche ausgebildet. Für sie ist die Medienein-dringtiefe und die Schädigungstiefe zu bestimmen. Die Bemessung erfolgt unter Zugrundelegung einer elastisch gebetteten Platte bei weit­gehend zwangfreier Lagerung. Sie wird somit nach Zustand I für ungerissenen Beton bemessen. Die Betonfestigkeitsklasse entspricht der eines Betons (C 30/37). Die Konstruktionsdicke der Platte ergibt sich zu h ≥ 20 cm.

  Gleitschicht
Unterhalb der Dichtschicht wird eine Gleit-ebene angeordnet. Sie sorgt dafür, dass die Dichtfläche sich unabhängig von der Verbindung mit dem Baugrund verformen kann. In Abhängigkeit der Beanspruchung sind unterschiedliche Ausführungen möglich.

  Tragschicht
Unterhalb der Gleitschicht ergibt sich entsprechend der abzutragenden Lasten, wie z.B. Verkehrslasten, Regalfußlasten und Behälterlasten, eine entsprechende Unterkonstruktion. Sie übernimmt die Abtragung der Lasten in den Untergrund, ohne dass die Dichtfläche unzulässigen Biegespannungen unterworfen wird.