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Carbonbewehrung

Die Kombination von Carbonbewehrung und Ortbeton mit
Größtkorn 16-32 mm eröffnet viele neue Möglichkeiten.


Carbonfasern sind leicht, extrem steif, hochfest, alkaliresistent und korrosionsbeständig.
Aus Luft- und Raumfahrttechnik ist dieser Hightech-Werkstoff nicht mehr wegzudenken. Hochbelastete Sportgeräte, Rennräder, Skier etc. basieren auf einer konstruktiven Carbonverstärkung. Auch im Automobilbereich hat die Carbonfaser bereits ihren Einzug gehalten.

 Erstellen des Probekörpers    Bohrkern zur Überprüfung der Lagesicherheit  
Dem gegenüber steht der Einsatz der Carbonfaser im Bauwesen noch am Anfang. Erste Erfahrungen zu Carbonfasern als Verstärkung in den unterschiedlichsten Verbund-Baustoffkombinationen liegen aber bereits vor. Bei dünnwandigen Fassadenplatten bzw. Schalen konstruktionen oder bei der Verstärkung von Stahlbetonkonstruktionen kommt Textilbeton immer häufiger zur Anwendung.

Neu am Baustoff QZ-Carbonbeton ist, dass textile Strukturen in einem Normalbeton mit üblichen Größtkorn von 16-32 mm eingebaut werden. Bisher wird zur optimalen Interaktion zwischen Fasern und Matrix in der Regel ein spezieller Feinbeton (Zuschlag < 1mm) eingesetzt.

Ein 2011 durchgeführtes Forschungsvorhaben, unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, hatte als Ergebnis, dass Betondeckenkonstruktionen mit einem zusätzlichen Carbongewebe versehen keine wasserdurchlässigen Risse aufwiesen.


 Oberflächennaher Einbau des Gewebes  
Diese Erkenntnis hat uns veranlasst ein Nachweisverfahren an der Universität Aachen durchzuführen, das nun zu einer allgemeinen Zulassung dieser Kombination von Ortbetonkonstruktionen (Körnung 0-32) mit Carbongewebe geführt hat.

Eingespannte Deckenkonstruktionen bzw. nachträglich zu schließende Kranlöcher in WU-Deckenkonstruktionen stellen nun eine wesentlich geringere Rissproblematik dar.

Durch das Quinting-Betonierverfahren mit der geplanten Abbindeverzögerung, anschließender Nachverdichtung und Nachbehandlung ist diese Technologie für den Einbau der Textilien ohne Weiteres auch unter den rauen Bedingungen einer Großbaustelle anwendbar. Ein lagesicherer Einbau der Textilien mit gutem Verbund zur Betonmatrix ist damit sichergestellt.
    Die Vorteile der Carbonbewehrung:
  • absolute Korrosionsbeständigkeit
  • wesentlich höhere Zugfestigkeit als Bewehrungsstahl
  • extrem leicht, ohne Kran einbaubar
  • WU-Deckenkonstruktionen sind somit sicher und wartungsfrei herstellbar.

 Nachverdichtung der Betonoberfläche  
Eine bauaufsichtliche Zulassung durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) ist erteilt worden. Die erforderlichen Nachweise hierzu wurden am Institut für Bauforschung (ibac) der RWTH-Aachen erbracht.

 QZ-Carbon-Zulassung